Oschersleben
11.04. - 13.04.2009

Assen / NL
08.05. - 10.05.2009

Hockenheim
05.06. - 07.06.2009

EuroSpeedway
03.07. - 05.07.2009

Nürburgring
21.08. - 23.08.2009

Sachsenring
18.09. - 20.09.2009

Oschersleben
16.10. - 18.10.2008


Tabellen

Starterlisten

Serien-Infos



Luca Ludwig/Marc Hennerici gewinnen den zehnten Lauf
Drei Marken auf dem Siegerpodest

Ihren neunten und zehnten Saisonlauf absolvierten die Pilotinnen und Piloten nach einer längeren Pause ganz passend zu den Sportwagen- und GT-Klassen der LMS vom 20. bis 23. August auf dem Nürburgring. Christian Abt (Audi R8 LMS) konnte sich bislang gegenüber seiner Konkurrenz am besten in Szene setzen, denn er führt die Meisterschaft vor seinem Teamkollegen Jan Seyffarth (46) mit 48 Punkten an, gefolgt von dem Gespann Cesar Campanico/Nicolas Armindo mit 37 Punkten. Ein halbes Dutzend Piloten haben hier Heimrecht und werden besonders vehemment Gas geben. Zum zweiten Mal werden bei diesen beiden Läufen Alpina mit dem B6 GT3 an den Start gehen und damit erhöht sich die Anzahl der Marken auf acht. Damit kehren die BMW-Veredler nach 20-jähriger Motorsportabstinenz mit einem auf dem 6er-Coupe basierenden B6 wieder in den Motorsport zurück. Das monegassische JMB-Racing Team hat sich zudem für den Nürburgring mit einem Gaststart angekündigt, bei dem der neu entwickelte Ferrari F430 Scuderia sein Masters-Debüt geben wird. An diesem Wochenende wird auch das erste Mix-Team bei Buchbinder Racing by emotional engineering ins Lenkrad greifen. Es sind keine geringeren als der Skiflugweltmeister Sven Hannawald und die Schweizerin Cyndie Allemann. Letztere sammelte ihre Erfahrungen in verschiedenen Formelserien und war zuletzt in der IndyLights-Meisterschaft, der zweithöchsten Formelklasse der USA unterwegs.


Sven Hannawald (Buchbinder Racing by emotional engineering): "Es ist toll, am Nürburgring endlich wieder im ADAC GT Masters Gas geben zu können. Meiner Teamkollegin Cyndie Allemann kann ich zwar noch nicht ganz so viele Tipps im Umgang mit dem Porsche geben, aber wir werden sicherlich ein tolles Wochenende haben. Für mich ist der Motorsport momentan ein reines Hobby. Ich genieße jede Sekunde im Rennfahrzeug. Als ehemaliger Leistungssportler entwickelt man unweigerlich sehr schnell großen Ehrgeiz. Manchnmal muss ich mich im Rennauto schon etwas zügeln, um mich nicht in eine gefährliche Situation zu bringen."

Cyndie Allemann (Buchbinder Racing by emotional engineering): "Ich freue mich sehr darüber, dass Buchbinder Racing mir einen Gaststart im ADAC GT Masters ermöglicht. Für mich ist es eine tolle Gelegenheit, die Serie kennenzulernen. Sportwagen sind für mich eine neue Welt, daher steht am Nürburgring für mich Erfahrung sammeln im Vordergrund. Nach einem gemeinsamen Test brauche ich noch etwas Eingewöhnungszeit. Das Fahrverhalten des Porsche ist anders, als ich es aus dem Formelsport gewohnt bin. Die Atmosphäre mit Sven Hannawald im Team ist toll, wir werden sicherlich viel Spaß in den beiden Rennen haben."


YS

Das erste einstündige freie Training der ADAC GT Masters fand bei sehr hohen Temperaturen am Donnerstagmittag von 12.05 Uhr bis 13.05 Uhr statt. Insgesamt 23 Autos nahmen an dieser Sitzung teil. Als Schnellste erwiesen sich hier Toni Seiler/Christian Hohenadel (Callaway-Competition) mit ihrer Corvette. Sie fuhren 16 Runden und legten für die Konkurrenz die Zeit mit 2:00.585 Minuten fest. Dahinter befanden sich Marc Bronzel/Sascha Bert (Zakspeed) mit der Dodge Viper und Luca Ludwig/Marc Hennerici, ebenfalls Callaway Competition (Corvette). Christian Abt/Jan Seyffarth (Abt-Sportsline) befanden sich auf Platz sechs. Fünf Ränge dahinter wurden Nicolas Armindo/Cesar Campanico abgewunken. Die Fischer-Racing Piloten Christoffer Nygaard/Walter Lechner jun. und Frank Kräling/Marc Gindorf mussten sich mit den Plätzen zehn und 18 zufrieden geben.


CS

Trotz nur zehn absolvierter Runden schafften es Marcel Leipert/Daniel Keilwitz sich mit einem defekten Ascari auf Rang fünf zu stellen. Das JMB-Racing Team mit den Fahrern Jean Marc Bachelier/Yannick Mallegol stellten den Ferrari F 430 auf Platz 16. Sven Hannawald, der zusammen mit der einzigen Dame im Feld der Schweizerin Cyndie Allemann im Team Buchbinder Racing by emotional engineering fährt, wurden als Zweiundzwanzigste abgewunken. Dieses Training musste in der Anfangsphase für kurze Zeit unterbrochen werden, da der Lamborghini Gallardo von Michael Raja/Marc Walz nach einer Runde von der Strecke abgeflogen und eingeschlagen war, weil ein undichter Tankstutzen Benzin auf die Hinterräder enließ. Dadurch kam es zu einer kurzen Flammenbildung und einem Dreher, der zur Folge hatte, dass das Fahrzeug in der Ford Kurve in die Reifenstapel einschlug.


Marcel Leipert (rhino`s Leipert Motorsport): "Als wir den ersten Fahrerwechsel gemacht haben, fiel uns ein Ölfleck auf, daraufhin stellten wir den Ascari ab und begaben uns auf Fehlersuche."

Michael Raja (MRP-Motorsport): "Mir geht es soweit gut. Aber das Auto ist leider komplett hinüber und ist an diesem Wochenende irreparabel beschädigt."


Am Nachmittag machten sie sich dann noch alle einmal bereit, um das zweite freie Training hinter sich zu bringen. Diesmal waren nur 21 Fahrzeuge mit von der Partie. Die Zeiten gegenüber dem ersten freien Training wurden nicht schneller. Denn es war noch heißer geworden. Nicht nur der Mensch, sondern auch die Maschine hatte mit diesen Temperaturen zu kämpfen. So wurden sofort Lüfter vor die Fahrzeuge gestellt, als diese zwischenzeitlich immer wieder die Box aufgesucht hatten. Jetzt hatten die Fahrer Jens Klingmann/Andreas Wirth (Alpina) mit ihrem BMW-Alpina B6 GT 3 hier das Sagen. Mit 20 Runden und einer Zeit von 2:091,077 Minuten legten sie für alle anderen die Meßlatte. Im ersten freien Training lagen sie nur auf dem 15. Platz.


Dahinter kamen dann die Führenden vom ersten freien Training, gefolgt von Luca Ludwig/Marc Hennerici. Die Gespanne Nicolas Armindo/Cesar Campanico und Christoffer Nygaard/Walter Lechner jun. hatten sich verbessern können. Sie lagen auf den Plätzen sechs und neun. Hingegen waren Frank Kräling/Marc Gindorf auf Platz 20 abgerutscht. Der Tabellenführer war genauso wie Sven Hannawald/Cyndie Allemann zeitmäßig schneller geworden, mussten sich aber im nachhinein mit den Rängen zehn und 21 zufrieden geben. Letztere konnten sich nicht verbessern, da sie nach elf Runden bereits mit technischem Defekt in der Mercedes-Arena die Segel streichen mussten. Zwei Plätze gut machen konnte auch das JMB-Racing Team.


Andreas Wirth (Alpina): "Wir konnten im Vergleich zu Hockenheim schon große Fortschritte erkennen. Natürlich hoffen wir, dass wir diesen Trend fortsetzen können und morgen im Qualifying ebenfalls zur Spitzengruppe gehören."

Toni Seiler (Callaway-Competition): "Grundsätzlich können wir uns über das Ergebnis nicht beschweren. Aber ein paar Kleinigkeiten können wir noch verbessern."

Nicolas Armindo (Team Rosberg): "Ich bin immer wieder eine langsamere Runde zum Abkühlen gefahren, um dann wieder pushen zu können."

Christian Abt (Abt Sportsline): "Sobald wir im Pulk fahren oder an die Box kommen, springt die Temperatur nach oben. Wir haben zwar schon eine Lösungsidee, konnten diese aber noch nicht umsetzen. Selbst wenn es morgen etwas kühler wird, können wir wohl keinen Nutzen daraus ziehen."

Christoffer Nygaard (Fischer Racing Team): "Ich hatte bei bisschen Probleme, wusste aber nicht warum, zudem waren die Reifen von der Lausitz fertig und hatten nur ein Hinterrad zum tauschen weil Walter im ersten Rennen einen Reifenschaden hatte."

Walter Lechner jr.(Fischer Racing Team): "Ich hatte keine Chance gute Zeiten zu fahren da wir bedingt durch den Reifenschaden aus dem vorigen Rennen nicht wechseln konnten und diese schlecht waren."


CS

Die beiden entscheidenen Zeittrainingssitzungen fanden am Freitagnachmittag statt. Das Wetter hatte sich gegenüber gestern verschlechtert. Am Morgen hatte es sehr heftig geregnet und es war mächtig kühler geworden. Als die Pilotinnen und Piloten hinaus auf die 5,137 Kilometer lange Strecke gingen, war es wieder trocken geworden und die Sonne schien. So nach und nach begaben sie sich dann hinaus, um die erste Sitzung über zwanzig Minuten hinter sich zu bringen. In der wurde die Startaufstellung für das samstägige Rennen ausgefahren. Zunächst einmal wechselten wie immer die Namen an der Spitze. Bei Halbzeit dieser Session purzelten dann die Zeiten. Gegenüber gestern wurden die Zeiten schneller. Nach drei gefahrenen Runden hatte das Gespann Nicolas Armindo/Cesar Campanico mit einer Zeit von 1:59,18 Minuten das Zepter übernommen, gefolgt von Henri Moser/Christopher Haase und Jens Klingmann/Andreas Wirth. Es dauerte nicht lange und Kuba Giermaziak/Frank Kechele konnten noch eins drauf setzen. Mit einer Zeit von 2:00,00 setzten Christoffer Nygaard/Walter Lechner jun. den Ford GT auf Rang acht. Der zweite Ford-GT von Fischer Racing befand sich auf Platz vierzehn. Das Mix-Team fuhr auf Rang 21ig.


Nach fünf Runden war Jens Klingmann der Erste, der unter 1:59 Minuten fuhr. Er setzte für die Konkurrenz mit Meßlatte bei 1:58,48 Minuten. Zwischenzeitlich war die Dodge Viper von Zakspeed etwas auf Abwegen unterwegs. Marcel Leipert/Daniel Keilwitz konnten an dem Qualifying nicht teilnehmen, denn man hatte das Fahrzeug zerlegt und versuchte nun das technische Problem bis zum morgigen Rennen zu lösen. Am Ende hatte Niemand die Zeit von Jens Klingmann/Andreas Wirth toppen können. Damit werden sie am Samstag nach sieben gefahrenen Runden mit einer Zeit von 1:58,481 Minuten von der Pole aus ins Rennen gehen. Startplatz zwei und drei gingen an Kuba Giermaziak/Frank Kechele und Nicolas Armindo/Cesar Campanico. Die Fischer Racing-Piloten Christoffer Nygaard/Walter Lechner jun. und Marc Gindorf/Frank Kräling mussten sich mit den Startplätzen sieben und 15. zufrieden geben. Die Tabellenführer werden aus der zweiten Startreihe aus das Rennen aufnehmen. Das JMB-Racing Team konnte den Ferrari auf Startplatz elf stellen. Sven Hannawald/Cyndie Allemann werden versuchen aus der elften Startreihe nach vorne zu kommen.

Jens Klingmann (Alpina): "Wir kommen immer mehr in die Lage, das große Potential von Auto und Reifen besser zu nutzen. Das führt zwar auf der einen Seite auch zur höheren Belastung des Materials, aber auf der anderen Seite werden wir auch immer schneller und konstanter. Ich hoffe wir können diese Startposition im Rennen entsprechend umsetzen."


CS

Nach einer Pause von zehn Minuten ging die Jagd auf die zweite Pole an diesem Wochenende von vorne los. Wiederum hatten sie hierfür zwanzig Minuten Zeit, um die eine schnelle Runde hinzubekommen, die für die Pole reichen würde. Als noch zwölf Minuten auf der Uhr standen, hatten Marc Hennerici/Luca Ludwig mit einer Zeit von 1:59,20 Minuten das Sagen, gefolgt von Tim Bergmeister/Frank Schmickler und Sascha Bert/Marc Bronzel. Andreas Wirth/Jens Klingmann lagen nur auf Rang sieben. Walter Lechner jun./Christoffer Nygaard und Frank Kräling/Marc Gindorf fuhren auf den Rängen fünf und vierzehn. Der Tabellenführer, der zu dieser Zeit auf Rang vier lag hatte mit Kühlproblemen zu kämpfen. Unterdessen hatten sich Tim Bergmeister/Frank Schmickler die Frontschürze abgefahren. Mit langsamen Schritten hatten sich Andreas Wirth/Jens Klingmann auf Rang fünf nach vorne gearbeitet. Hinter diesen beiden fuhren Cesar Campanico/Nicolas Armindo.


CS

Bei noch viereinhalb Minuten hatte das Gespann Frank Kechele/Kuba Giermaziak erst zwei Runden absolviert und sich auf Platz zehn gefahren. Im nächsten Umlauf katapultierte sich der Audi R8 LMS direkt auf den zweiten Rang. Als die Zeit abgelaufen war, hatten sich Marc Hennerici/Luca Ludwig mit neun Runden und einer Zeit von 1:59,206 Startplatz eins für das sonntägige Rennen gesichert. Dahinter folgten Frank Kechele/Kuba Giermaziak und Christian Hohenadel/Toni Seiler. Andreas Wirth/Jens Klingmann kamen über den siebten Startplatz nicht weiter hinaus. Walter Lechner jun./Christoffer Nygaard und Frank Kräling/Marc Gindorf konnten sich nicht verbessern. Sie stehen auf den Startplätzen neun und 16. Auch die Drittplatzierten in der Meisterschaft werden nur aus der vierten Startreihe aus das Rennen aufnehmen. Hingegen hatte die Dodge Viper mit den Piloten Sascha Bert/Marc Bronzel einen Satz nach vorne machen können, denn sie nahmen Startplatz sechs ein. Cyndie Allemann/Sven Hannawald konnten ihre Platzierung behaupten und werden wiederum aus der elften Startreihe starten. Im nachhinein musste sich dann das JMB-Racing Team mit der neunten Startreihe zufrieden geben.


Marc Hennerici (Callaway Competition): "Die Strecke fühlte sich seltsam an und bot nicht so viel Grip wie erwartet. Für uns ist nun entscheidend, dass wir an diesem Wochenende sehr gute Ergebnisse einfahren, um in der Meisterschaft noch eine Chance zu haben."

Christian Hohenadel (Callaway Competition): "Ich hatte eigentlich mehr erwartet, weiß aber nicht warum es nicht besser ging."

Christoffer Nygaard (Fischer Racing Team): "Im Qualifying sind wir mit neuen Reifen raus gefahren und die Balance vom Auto war gut. Die Zeit reichte nicht für die Pole weil ich in der Motorradschikane einen Fehler gemacht hatte und dort eine halbe Sekunde verlor. Es ist schwierig zur sagen wie es morgen im ersten Rennen geht. Eigentlich sind wir dort immer gut aber die Corvette´s sind leicht. Mit einen guten Boxenstopp ist ein Podestplatz möglich."

Walter Lechner jr. (Fischer Racing Team): "Das Qualifying habe ich vermasselt. Ich habe die neuen Reifen nicht ausgenutzt und kein Grip bekommen. Bin mit mir unzufrieden."

Frank Kräling (Fischer Racing Team): "Es ist nach wie vor schwierig als Amateur die neuen Reifen auf Speed zu kommen. Ich werde Runde um Runde schneller aber bist du alles verarbeitest hast, ist die Sitzung schon vorbei. Ich sitze zuwenig im Auto und daher fehlt die Erfahrung. Dennoch bin ich sonst zufrieden. Für das Rennen sind wir gut aufgestellt und waren bisher dort immer schneller als im Qualifying."


Am Samstagnachmittag nahmen dann die Piloten ihren neunten Lauf in dieser Saison bei trockenem Wetter in Angriff. Der fliegende Start funktionierte ohne Probleme und der Pole-Setter konnte seine Platzierung behaupten und führte das weit gefächerte Feld in die erste Kurve. Sehr diszipliniert ging es hier hindurch. Der Pole-Setter versuchte sich auch direkt mit einigen Wagenlängen abzusetzen. Überall im Feld kam es schon zu harten aber fairen Positionskämpfen. Nach der ersten Runde führten Jens Klingmann/Andreas Wirth mit einem Vorsprung von 1,1 Sekunden vor Nicolas Armindo/Cesar Campanico und Kuba Giermaziak/Frank Kechele. Letztere hatten einen Platz eingebüst. Zu dieser Zeit war bereits Jean Marc Bachelier/Yannick Mallegol in die Box gekommen. Der Fischer Ford GT mit Marc Gindorf/Frank Kräling konnten ihre Position behaupten. Hingegen hatten Christoffer Nygaard/Walter Lechner jun. einen Platz eingebüst. Dieser Ford GT hatte nach zwei Runden alle Hände voll zu tun, sich Christopher Haase/Henri Moser vom Hals zu halten.


YS

Von alledem bekamen die Führenden nichts mit, denn sie waren bereits dem Feld mit 2,1 Sekunden auf und davon gefahren. Zwischenzeitlich hatten Sven Hannawald/Cyndie Allemann einen Dreher zu verzeichnen. Die Tabellenführer konnten ihren vierten Platz verteidigen. Nach drei gefahrenen Runden hatten sich Christoffer Nygaard/Walter Lechner jun. auf Platz sechs geschoben. Überall hatten sich im Feld Grüppchen gebildet, in denen es sehr eng zu ging. Florian Gruber/Peter Terting auf Rang zwölf fahrend mussten unterdessen schon Kamfplinie fahren, denn Michael Outzen/Christopher Mies machten immer mehr Druck. So eng ging es aber auch um Platz zwei zwischen Nicoals Armindo/Cesar Campanico und Kuba Giermaziak/Frank Kechele zu. Drei Plätze gut gemacht hatte unterdessen auch die Dodge Viper von Zakspeed. Frank Schmickler/Tim Bergmeister attackierten immer wieder Christopher Haase/Henri Moser.


YS

Unterdessen waren Norman Knop/Fredy Barth langsam neben der Strecke ausgerollt, anscheinend hatte die Antriebswelle einen Schaden. Sehr eng ging es auch zwischen Jan Seyffarth/Christian Abt und Luca Ludwig/Marc Hennerici um Platz vier zu. Diese beiden Fahrzeuge trennten nur 0,2 Sekunden. Runde um Runde kamen nun Christoffer Nygaard/Walter Lechner jun. immer näher an Luca Ludwig/Marc Hennerici heran. An der Spitze bekamen Jens Klingmann/Andreas Wirth von alledem nichts mit, denn sie waren mit 9,7 Sekunden auf und davon gefahren. Um den 17. Platz ging es zwischen Roland van der Laar/Michael Bleekemolen und Freddy Kremer/Björn Grossmann genauso eng zu wie um den vierten Platz. In der elften Runde konnten sich Luca Ludwig/Marc Hennerici neben den Audi setzen und gingen vorbei. Doch im nachhinein konnten Jan Seyffarth/Christian Abt sich ihre Position wieder zurückholen. Aber der Lachende Dritte war hier der Ford GT von Fischer Racing mit den Piloten Christoffer Nygaard/Walter Lechner jun.. Diese nahmen nämlich jetzt Platz fünf ein.


YS

Zur gleichen Zeit waren Michael Outzen/Christopher Mies in die Box gekommen. In der zwölften Runde verloren Christoffer Nygaard/Walter Lechner jun. gleich zwei Plätze, denn Luca Ludwig/Marc Hennerici und Patrick Gerling/Peter Rikli konnten an dem Ford GT vorbeiziehen. Zur gleichen Zeit waren Franz Binder/Sakon Yamamoto sehr langsam unterwegs. Nach der zwölften Runde kamen dann die ersten Fahrzeuge zu ihrem regulären Boxenstopp herein. Damit geriet erst einmal die Reihenfolge durcheinander. Christoffer Nygaard/Walter Lechner jun. kamen nun auch herein. Sie legten damit einen sehr frühen Boxenstopp ein. Unterdessen blieben die ersten fünf Fahrzeuge an der Spitze immer noch draußen. Zum zweiten Mal hatte sich der Buchbinder Porsche gedreht und im Kiesbett eingegraben. Damit war das Rennen früher beendet als geplant. Zu dieser Zeit hatten Patrick Gerling/Peter Rikli Jan Seyffarth/Christian Abt niedergerungen. Nach vierzehn Runden waren die Viert- bzw. Fünfplatzierten auch in die Box gekommen.


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Noch nicht in der Box waren nun: Jens Klingmann/Andreas Wirth, Nicolas Armindo/Cesar Campanico, Daniel Keilwitz/Marcel Leipert und Marc Gindorf/Frank Kräling. Die Führenden fuhren eine Bestzeit nach der anderen und hatten ihren Vorsprung auf 20,1 Sekunden ausgebaut. Nach 16 Runden war der BMW-Alpina der einzige, der noch nicht zum Stopp hereingekommen war. Rundenlang dauerte der Zweikampf zwischen Tim Bergmeister/Frank Schmickler und Christian Hohenadel/Toni Seiler an. Hier ging es um die sechste Position. Zwei Runden später musste sich der Porsche dann der Corvette beugen. Bei noch 23 Minuten zu fahrender Zeit war dann der Führende mit einem Vorsprung von weit über 20 Sekunden herein gekommen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich Walter Lechner jun./Christoffer Nygaard und Frank Kräling/Marc Gindorf auf den Rängen dreizehn und vierzehn. Nicolas Armindo/Cesar Campanico und Jürgen Häring/Dimitri Konstantinou erhielten eine Stop-and Go Strafe wegen zu frühen Verlassens der Boxengasse. Diese Fahrzeuge lagen auf den Plätzen drei und 18. In der 20. Runde war der Tabellenführer etwas auf Abwegen unterwegs und kam danach sofort in die Box gefahren und gab dort früher auf als geplant. Er hatte sich die Flanke am Reifen aufgeschlitzt.


An der Spitze führte weiterhin der Alpina BMW mit den Piloten Andreas Wirth/Jens Klingmann. Zur gleichen Zeit war auch der Gaststarter in einen Dreher verwickelt. Der Ferrari von JMB-Team lag in der Endphase auf Rang 19. Walter Lechner jun./Christoffer Nygaard hatten wieder etwas Boden gut gemacht und lagen auf Platz zwölf. 3,1 Sekunden trennten den Ford GT von Platz elf, der von Daniel Keilwitz/Marcel Leipert belegt war. An der Spitze fuhren weiterhin Andreas Wirth/Jens Klingmann mit einem Vorsprung 16,2 Sekunden vor Frank Kechele/Kuba Giermaziak und Marc Hennerici/Luca Ludwig. Der Japaner Sakon Yamamoto mit seinem Teamkollegen Franz Binder hatte einen einen heftigen Abflug eingangs der Coca Cola Kurve zu verzeichnen. Er hatte dabei soviel Massel, das er nicht am Ende des Kiesbetts in den Reifenstapel einschlug. Er konnte wenig später wieder die Fahrt aufnehmen. Zur gleichen Zeit standen Björn Grossmann/Freddy Kremer sehr gefährlich auf der Strecke. Konnten aber noch rechtzeitig ihre Fahrt wieder aufnehmen, bevor die Meute kam.


Nach 23 Runden gab dann der Japaner das Rennen neben der Strecke auf. Die Drittplatzierten in der Meisterschaft befanden sich in den letzten Minuten nur auf Rang acht. Frank Kechele/Kuba Giermaziak hatten alle Hände voll zu tun, denn der Druck von Marc Hennerici/Luca Ludwig wurde immer stärker. Absolute Kampflinie musste der Audi fahren. In der 27. Runde konnte dann die Corvette sich neben den Audi setzen und zog vorbei. Damit waren Marc Hennerici/Luca Ludwig neue Zweitplatzierte. Von alledem bekam der Führende BMW nichts mit, denn er war mit 14,8 Sekunden dem Feld enteilt. In der letzten Runde versuchte der Ford GT noch die Dodge Viper niederzuringen. Hier ging es um die zehnte Position.


Sieger nach 29 Runden wurde der Alpina-BMW mit den Piloten Andreas Wirth/Jens Klingmann vor Marc Hennerici/Luca Ludwig und Frank Kechele/Kuba Giermaziak. Mit einem geringen Abstand von nur 0,4 Sekunden kamen Christian Hohenadel/Toni Seiler auf Rang vier ins Ziel. Danach riss das Feld mit einem großen Abstand erst einmal ab. Denn der Mühlner Porsche mit Tim Bergmeister/Frank Schmickler wurden erst nach 29,5 Sekunden auf Platz fünf abgewunken. Walter Lechner jun/.Christoffer Nygaard hatten es noch in der letzten Runde geschafft sich auf Platz zehn zu fahren. Die Teamkollegen Frank Kräling/Marc Gindorf kamen als Dreizehnte ins Ziel. Der JMB-Ferrari sah die Zielflagge auf dem siebzehnten Rang. Ihren ersten Einsastz beendete die Dodge Viper auf dem elften Platz.

In der Meisterschaft führt weiterhin Christian Abt mit 48 Punkten vor Jan Seyffarth mit 46 und Marc Hennerici/Luca Ludwig mit 41 Punkten.


Jens Klingmann (Alpina): "Mein Start war bombig. Ich bin sofort ans Limit gegangen und habe versucht, einen maximalen Vorsprung herauszufahren."

Andreas Bovensiepen (Alpina-Teamchef): "Wir lagen zu Saisonbeginn im Mittelfeld und haben in den letzten Monaten sehr hart gearbeitet. Viele haben vor der Saison gezweifelt, dass es möglich ist, ein konkzurrenzfähiges Rennauto auf Basis des 6er-Coupe von BMW zu entwickeln. Aber wir haben immer an das Auto und unseren kraftvollen Kompressormotor geglaubt."

Marc Hennerici (Callaway Competition): "Wir hatten ein geniales Rennen. Mein Teamkollege Luca Ludwig hat uns in der Startphase in Schlagdistanz gehalten, anschließend konnte ich bis zum Ziel noch drei Audi überholen."

Marc Gindorf (Fischer Racing Team): "Die Plattform ist professionell gut aufgestellt. Vom Startplatz fünfzehn hatte ich einen guten Start und kam aus der ersten Runde auf P 13 zurück. In der zweiten Runde wurde ich im Mercedes S von einem Audi umgedreht und als fuhr als letzter hinterher. Das Auto hatte keinen Schaden genommen und es lief gut, konnte wieder Plätze gutmachen und Frank fuhr das Auto dann nach Hause. Allgemein komme ich besser mit dem Auto zurecht."


CS

Christoffer Nygaard (Fischer Racing Team): "Der Start von mir war nicht optimal und sollte man ganz schnell vergessen. Ich hing in einem Loch. Danach konnte ich trotzdem den Audi und die orange Corvette überholen und lag auf Platz sechs. In der Mercedesarena war ich dann an Ludwig vorbei und wollte ihm Platz lassen. Er ist mir dann ins Auto gefahren. Dies war nicht so hart aber genug das der Reifen hin war und ich in die Box musste."

Walter Lechner jr. (Fischer Racing Team): "Christoffer ist ein guten Step gefahren und lagen mit P 5 gut im Rennen bis zu dem Reifeschaden. Glück hatten wir dabei noch ein wenig da der Boxenstopp anstand. Nach dem Stopp wollte das Auto nicht anspringen und die Boxencrew schob das Auto an. Dabei verloren wir nochmals 10 Sekunden. Wieder auf der Strecke konnte ich Rundenzeiten fahren wie die Spitze und Plätze gutmachen bin am Ascari vorbei. Danach ist er mir dreimal hinten drauf gefahren. Beim Abfangen bin ich aus versehen auf den Pitlane-Knopf gekommen, brauchte so 5 Sekunden diesen wieder auszuschalten. Bin dann auf Bert in der Viper zugefahren. Es war schwierig vorbeizukommen und habe dann alles in der Mühlenbachschleife riskiert und bin vorbeigefahren und das war´s."

Frank Kräling (Fischer Racing Team): "Ich bin ein einsames Rennen gefahren nachdem ich das Auto von Marc übernommen hatte. Es hatte eins auf die Achse bekommen und das Auto übersteuerte und war damit schlecht zu fahren und konnte somit keine weiteren Erfahrungen für morgen sammeln."


YS

Das zweite Rennen der ADAC GT Masters stand am Sonntagmorgen auf dem Programm. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich um 10.00 Uhr zweiundzwanzig Fahrzeuge bereit, um an diesem Wochenende zum zweiten Mal um wichtige Punkte für die Meisterschaft zu kämpfen. Nachdem sie sich alle ordentlich sortiert hatten, konnte der fliegende Start ohne weiteres erfolgen. Marc Hennerici/Luca Ludwig, die von der Pole aus ins Rennen gegangen waren, bestimmten das Tempo auf der Start und Zielgeraden. Frank Kechele/Kuba Giermaziak hatten beim Start einen Platz eingebüst. Unterdessen war das Feld mit sehr viel Disziplin unterwegs. Nach der ersten Runde führten weiterhin die Pole-Setter mit einem knappen Vorsprung von nur 0,3 Sekunden vor Christian Hohenadel/Toni Seiler und Frank Kechele/Kuba Giermaziak. Walter Lechner jun./Christoffer Nygaard behaupteten ihren neunten Rang. Einen Platz nach hinten war zweite Ford GT von Fischer Racing gerutscht. Zwischenzeitlich war der Ferrari von JMB in der Box gewesen.


An der Spitze ging es sehr eng zwischen den beiden Corvett`s zu. Die Teamkollegen schenkten sich hier einmal nichts. Beide konnten sich dann auch ein wenig vom übrigen Feld absetzen. Die Tabellenführer hatten in der Anfangsphase einen Platz eingebüst und versuchten nun wieder näher an Sascha Bert/Marc Bronzel heranzukommen. Nach drei absolvierten Runden war bereits für den Alpina-BMW das Rennen früher zu Ende als geplant. Sie kamen mit einem Motorschaden in die Box. Zuvor hatte man in der Nacht sogar zwei mal diesen gewechselt. Hinter der Dogde Viper von Zakspeed auf Rang vier war eine Lücke von 2,5 Sekunden entstanden. Überall im Feld wurde hart um jede Position gekämpft. Das Mix-Team mit Cyndie Allemann/Sven Hannawald fuhr unterdessen auf Rang 20. An der Spitze hatte es einen Positionswechsel gegeben und zwar waren Christian Hohenadel/Toni Seiler an ihren Teamkollegen vorbeigegangen und konnten sich auch Luft verschaffen. In der 6. Runde waren Sakon Yamamoto/Franz Binder in die Box gekommen.


Walter Lechner jun./Christoffer Nygaard hatten nach vorne und hinten genug Luft. Frank Kräling/Marc Gindorf lagen nach sechs Runden auf Rang 18. Auch sie hatten genügend Luft nach vorne und hinten. Runde um Runde setzten sich die Führenden weiter vom Feld ab. Hingegen hatten nun Marc Hennerici/Luca Ludwig alle Hände voll zu tun sich Frank Kechele/Kuba Giermaziak vom Hals zu halten. Um den neunten Rang ging es mächtig zur Sache zwischen Peter Terting/Florian Gruber, Fredy Barth/Norman Knop, Cesar Campanico/Nicolas Armindo und Henri Moser/Christopher Haase. Mit sieben Runden Rückstand wurde der Ferrari von JMB wieder auf die Reise geschickt. Der Japaner war auch wieder mit von der Partie, hatte aber mit Problemen an der Hinterachse zu kämpfen. Tim Bergmeister/Frank Schmickler auf Rang sechs, versuchten den Anschluß an die Tabellenführer zu bekommen. In der elften Runde war der Porsche am Audi dran und die Attacken wurden härter. Im nächsten Umlauf setzte sich dann der Porsche daneben, jetzt kam es zu einer leichten Berührung und Tim Bergmeister/Frank Schmickler behielten die Oberhand und hatten nun einen Platz gut gemacht.


Nach dem Überholvorgang erhielt der Mühlner Porsche eine Verwarnung von der Rennleitung. Gleichzeitig kamen die ersten Piloten zu ihrem Pflichtboxenstopp herein. Darunter befanden sich auch die Tabellenführer, Henri Moser/Christopher Haase, Walter Lechner jun./Christoffer Nygaard und Patrick Gerling/Peter Rikli. Die Führenden hatten unterdessen einen Vorsprung von 4,9 Sekunden herausgefahren. Im Verlauf der vierzehnten Runde hatten Jean Marc Bachelier/Yannick Mallegol einen Dreher zu verzeichnen. Zu dieser Zeit lag der Buchbinder-Porsche auf Rang 15. Einen harten Kampf lieferten sich Marcel Leipert/Daniel Keilwitz und Michael Bleekemolen/Roland van der Laar. Aus der Spitzengruppe kamen Frank Kechele/Kuba Giermaziak als Drittplatzierte nach 15 Runden herein. Nachdem der Audi wieder auf der Strecke war, wurde von der Rennleitung eine Stop and Go Strafe wegen zu frühen Verlassens der Boxengasse ausgesprochen. Nach den Boxenstopps der Ford GT´s von Fischer Racing lagen die Piloten Marc Gindorf/Frank Kräling und Christoffer Nygaard/Walter Lechner jun. nur auf den Rängen 18. und 19. Die Führenden und auch Marc Hennerici/Luca Ludwig kamen gleichzeitig nach 18 gefahrenen Runden in die Box.


YS

Ganz zum Schluß suchten diese dann Peter Terting/Florian Gruber auf. Nachdem alle nun ihren Pflichtstopp absolviert hatten und die Reihenfolge wieder hergestellt war, führten nach 19 gefahrenen Runden weiterhin Toni Seiler/Christian Hohenadel vor Luca Ludwig/Marc Henenrici und Jan Seyffarth/Christian Abt. Christoffer Nygaard/Walter Lechner jun. und deren Teamkollegen befanden sich auf den Rängen 16 und 18. Zwischenzeitlich war ein Dreikampf entstanden um den sechsten Platz. Beim nächsten Umlauf hatte es hier einen Positionswechsel gegeben und zwar fuhren jetzt auf Rang sechs Christopher Haase/Henri Moser. Zur gleichen Zeit hatten die Führenden eine Stop-and Go Strafe wegen Überfahrens der weißen Linie Ende der Boxengasse erhalten. Frank Schmickler/Tim Bergmeister waren auf Rang drei mit einem ledierten Fahrzeug unterwegs. Mit Problemen waren auch Kuba Giermaziak/Frank Kechele in die Box gekommen. An der Spitze fuhren jetzt Luca Ludwig/Marc Hennerici, gefolgt von den Tabellenführern und Frank Schmickler/Tim Bergmeister. In der 23. Runde hatten Michael Outzen/Christopher Mies einen kleinen Ausritt zu verzeichnen.


Nach der Zeitstrafe mussten sich Toni Seiler/Christian Hohenadel auf Rang vier wieder einreihen. Wegen Ölverlust musste die Dodge Viper in der Box aufgeben. Diesmal war es nicht das Wochenende des Fischer Racing Teams, denn die beiden Ford GT`s mit den Startnummern 8 und 9 lagen in der Schlußphase nur auf den Plätzen dreizehn und vierzehn. Die Führenden hatten sich mit 9,9 Sekunden vom übrigen Feld abgesetzt. Die ersten vier fuhren alle mit einem guten Abstand nach hinten und vorne ihr Rennen. Erst auf Position fünf zwischen Christopher Haase/Henri Moser und Nicolas Armindo/Cesar Campanico ging es eng zu. Diese beiden trennten nur 0,5 Sekunden. Genauso eng ging es zwischen Jürgen Häring/Dimitri Konstantinou und Christoffer Nyggard/Walter Lechner jun. zu. In den letzten sechs Minuten hatten Toni Seiler/Christian Hohenadel alle Hände voll zu tun, sich Christopher Haase/Henri Moser und Nicolas Armindo/Cesar Campanico vom Hals zu halten. Wobei die beiden Audis sich auch noch behackten, dadurch bekam die Corvette des öferten Mal wieder etwas Luft.


Um Rang zwei war die Messe auch noch nicht gelesen, denn Frank Schmickler/Tim Bergmeister hatten sich immer näher an die Tabellenführer herangearbeitet und lagen jetzt in Schlagdistanz. In der letzten Runde hatten Frank Schmickler/Tim Bergmeister zuviel riskiert, mit der Folge das sie sich drehten und dadurch viel an Boden verloren. Zur gleichen Zeit drehten sich auch Sven Hannawald/Cyndie Allemann. Die nachfolgenden Piloten konnten noch an dem Buchbinder Porsche vorbei gehen, denn dieser stand erst einmal quer auf der Strecke. Mit einem Vorsprung von 12,1 Sekunden wurden Luca Ludwig/Marc Hennerici nach 29 Runden als Sieger abgewunken, gefolgt von Jan Seyffarth/Christian Abt und Frank Schmickler/Tim Bergmeister. Einen Platz hatten noch Nicolas Armindo/Cesar Campanico gut gemacht. Sie kamen auf Rang fünf ins Ziel. Als Dreizehnte und Vierzehnte wurden Christoffer Nygaard/Walter Lechner jun. und Marc Gindorf/Frank Kräling abgewunken.


In der Meisterschaft hat Christian Abt jetzt 56 Zähler auf seinem Konto und führte diese damit an vor seinem Teamkollegen Jan Seyffarth mit 54 und Luca Ludwig/Marc Hennerici mit jeweils 51 Zählern.

Luca Ludwig (Callaway Competition): "Meine Fahrt sah am Rennende vermeintlich locker aus, aber ich war unglaublich nervös."

Christian Abt (Abt-Sportsline): "Ich bin sehr stolz über den zweiten Platz, denn mit unserem schweren Auto haben wir damit nicht gerechnet. Wir haben uns das Rennen gut eingeteilt und auch von Fehlern und Strafen unserer Konkurrenz profitiert."

Christoffer Nygaard (Fischer Racing Team): "Das Team in super und wir haben Pech gehabt. Das mit dem Reifenschaden war unglücklich. Ich habe mein bestes gegeben und die Jungs waren beim Boxenstopp super aber das Auto war nicht mehr fahrbar. Irgendetwas muss hinten noch kaputt gegangen sein. Werden dies jetzt erst einmal überprüften."

Walter Lechner jr. (Fischer Racing Team): "Ich wollte unbedingt in die Punkte fahren um unseren Rückstand in der Meisterschaft nicht zu groß werden zu lassen. Ich konnte das Tempo des Audi beinahe mitgehen, obwohl meine Reifen viele Runden brauchten, um auf optimale Temperatur zu kommen. Gemeinsam schlossen wir zu den vorderen Fahrern auf – bis mein Auto plötzlich extrem übersteuerte und von Runde zu Runde immer unfahrbarer wurde. Ich habe es direkt in Höhe der Boxeneinfahrt festgestellt, dass mit dem Rad etwas nicht stimmte und bin noch eine Runde mehr gefahren, um die Boxencrew über Funk zu informieren. Im Grunde genommen war es ein Wochenende zum Vergessen, mit so vielen technischen Problemen hat man einfach keine Chance, vorne mitzufahren. Gestern hatte ich wenigstens ein paar geile Fights mit dem Ascari und der Viper, aber heute hatten wir auch vor dem Defekt zu viele Probleme mit den Reifen. Auch ohne zählbares Resultat weiß ich nach diesem Wochenende, dass ich auch mit einem schwierig zu fahrenden Auto absolute Topzeiten fahren kann."

Frank Kräling (Fischer Racing Team): "Zunächst hat mich Grossmann gejagt und irgendwann hat mich der Ferrari getroffen und umgedreht und bin dann wieder hinterher gefahren. Konnte dann die Lücke wieder zufahren und Grossmann und Bleekemolen noch überholen. Am Auto war durch die Kollision die Stoßstange und der Defousor kaputt."

Marc Gindorf (Fischer Racing Team): "Eigentlich müsste morgen für mich das nächste Rennen sein und dann wäre die Top 10 drin. Bin zum Schluss die schnellsten Runden gefahren. Für mich ist es jedes Mal eine Umstellung. Bei der VLN im Porsche und bei der GT im Ford. Es bleibt zu wenig Zeit sich einzuschießen. Für uns ist das eine Überlegungssaison ob nächstes Jahr im Porsche oder im Ford GT, aber das wurde bewusst in Kauf genommen."

Hardy Fischer (Fischer Racing Team): "Das war ein Wochenende zum vergessen denn beide Autos wurden umgedreht und verloren wertvolle Zeit. Dann gab es noch bei Lechner/Nygaard einen Reifenschaden hinten, verursacht durch Ludwig. Beim wechseln erledigten wir gleich den Boxenstopp der dadurch länger war als sonst. Die beiden Rennen waren sehr enttäuschend. Wir hatten sicherlich die Chance in beiden Rennen an diesem Wochenende auf das Podium zu fahren. Marc und Frank haben zwei sehr gute Rennen gefahren. Beide haben sowohl am Samstag wie auch am Sonntag eine tolle Leistung gezeigt und steigerten sich immer mehr. Jetzt fahren wir erst einmal nach Portugal und am Sachsenring wird wieder angegriffen."


CS