Hockenheim
15.05. - 17.05.2008

EuroSpeedway
29.05. - 31.05.2009

Norisring
26.06. - 28.06.2009

Zandvoort / NL
17.07. - 19.07.2009

Oschersleben
31.07. - 02.08.2009

Nürburgring
14.08. - 16.08.2009

Dijon / F
09.10. - 11.10.2009

Hockenheim
23.10. - 25.10.2009


Tabellen

Starterlisten

Serien-Infos



Rennabbruch verhinderte Sieg für Heiko Hammel
Zweiter Saisonsieg für Philipp Leisen

Ihre beiden lezten Läufe in der Saison 2009 mussten die Piloten beim Finale der DTM vom 23. bis 25. Oktober im Badischen Hockenheim unter die Räder nehmen. Als vorzeitiger Meister reiste Mister Markenpokal Thomas Marschall (Team Black Falken) hierher an. Er holte sich den Titel mit insgesamt 232 Punkten beim letzten Lauf in Dijon-Prenois. Um die Vizemistershaft geht es noch spannedn zu. Denn mit nur knapp drei Punkten Vorsprung liegt Christer Jöns, Teamkollge von Thomas Marschall (81) vor Ddem Polen Damian Sawicki vom Team GAG Racing (181) auf Rang zwei der Meisterschaft. Rein rechnerisch hätte auch noch Heiko Hammel (Burgmann Racing powered by Pole Promotion) mit 148 Zählern und Platz vier in der Meisterschaft noch die Chance auf den Vizemeistertitel. Doch dies ist eher unwahrscheinlich bei noch insgesamt 20 plus Zusatzpunkten zu vergebenden Zählern pro Lauf.


CS

Als erste Serie ging am Freitagmittag von 12.30 Uhr bis 13.00 Uhr der Seat Leon Supercopa hinaus auf die 4,574 Kilometer lange Strecke, um das freie Training unter die Räder zu nehmen. Die Witterungsverhältnisse waren nicht optimal, es war ziemlich kühl und es nieselte oder regnete immer wieder ganz leicht. Deswegen gingen die Meisten Pilotinnen und Piloten auf Regenreifen hinaus. 24 Fahrzeuge nahmen an dieser Sitzung teil. Das Seat Vip-Auto wurde diesmal wieder von Jasmin Rubatto pilotiert. An diesem Wochenende waren insgesamt sechs Gaststarter mit von der Partie. Nach zwölf gefahrenen Runden hatte sich Alex Plenagl (GAG Rascing) mit einer Zeit von 1:57,663 Minuten als schnellster Mann im Feld herausgestellt. Hinter ihm lagen Christer Jöns (Team Black Falken) und Heiko Hammel (Burgmann Racing powered by Pole Promotion). Damian Sawicki (GAG Racing) und der Meister Thomas Marschall (Team Black Falken) befanden sich auf den Rängen fünf und sechs. Als bester Gaststarter war der Schwede Dick Sahlen, der Teamkollege von Heiko Hammel auf Rang elf unterwegs. Die einzige Dame im Feld Jasmin Rubatto (SEAT Deutschland) musste sich mit Rang 22 zufrieden geben. Die HRWT-Piloten Christian Bebion, Mario Dablander und Wolfgang Klein fuhren auf den Plätzen zehn, 17 und 20. Letzterer war zunächst für die ersten paar Runden auf Slicks hinausgegangen, musste aber danach wieder die Box ansteuern und Regenreifen aufziehen, da er mit Sliks überhaupt nicht zurecht kam.


CS

Um 14.30 Uhr hatte die Rennleitung dann ein neues Ergebnis herausgegeben und zwar hatte Alex Plenagl, der auf Rang eins geführt wurde, irgendwo eine Abkürzung gefunden und wurde dann im nachchinein nur auf Rang acht geführt. Schnellster war damit Christer Jöns nach dreizehn absolvierten Runden mit einer Zeeit von 2:04,048 Minuten, gefolgt von Heiko Hammel und Sean Paul Breslin. Damian Sawicki und Thomas Marschall rückten auch einen Platz nach vorne.


CS

Das Zeittraining, in dem die Startaufstellung für das Rennen am Samstagnachmittag ausgefahren wird, mussten die Fahrerinnen und Fahrer am Freitagnachmittag in Angriff nehmen. Das Wetter hatte sich gegenüber mittags nicht wesentlich gebessert. In der Anfangsphase hatte sich Heiko Hammel mit einer Zeit von 2:00,018 Minuten an die Spitze gesetzt, gefolgt von Andreas Simonsen, seinem Teamkollegen und Christian Bebion. Damian Sawicki und Thomas Marschall lagen auf den Rängen fünf und neun. Runde um Runde trocknete die Strecke immer mehr ab und dadurch wurden die Zeiten jetzt schneller. Bei noch 20 Minuten zu fahrender Zeit hatte sich Christian Bebion auf Rang eins gefahren. Wenig später wurde er aber von Andreas Pfister getroffen und drehte sich dann auf der Strecke. Seine Teamkollegen Wolfgang Klein und Mario Dablander fuhren zunächst auf den Rängen vierzehn und 19. Wenig später ging es dann Schlag auf Schlag, da hatte Christer Jöns einiges zulegen können und war mit 1,7 Sekunden schneller als Heiko Hammel, der in der Zwischenzeit sich an die Spitze gesetzt hatte.


CS

Der Team Black Falken-Pilot hatte für die anderen die Meßlatte bei 1:57,556 Minuten gelegt. Rang zwei und drei nahmen in den letzten zehn Minuten Mathias Luger und Heiko Hammel ein. Thomas Marschall befand sich auf Rang vier. Hingegen war Damian Sawicki bis auf Rang neun zurückgefallen. Auf einem guten sechsten Platz war Christian Bebion unterwegs. Die Reihenfolge änderte sich auch in der Schlußphase immer wieder. Selbst in den letzten Minuten überschlugen sich an der Spitze die Ereignisse. In der letzten Minute fuhr Christer Jöns in allen drei Sektoren Bestzeit und holte sich nach vierzehn gefahrenen Runden mit einer Zeit von 1:54,988 Minuten die Pole-Position für Samstag, gefolgt von Alexander Rambow und Heiko Hammel. Christian Bebion, Mario Dablander und Wolfgang Klein werden das Rennen von den Startplätzen fünf, neun und zwölf aus aufnehmen. Thomas Marschall steht in der sechsten Startreihe. Bei Damian Sawicki lief es diesmal nicht nach Plan, denn er muß von Rang 18 aus das Rennen aufnehmen und versuchen sich nach vorne zu arbeiten um überhaupt noch Chancen auf den Vizemeistertitel zu haben. Er hatte mit der Lenkung Probleme.


YS

Am Samstagnachmittag ging es dann zum vorletzten Mal in dieser Saison hinaus auf die 4,574 Kilometer lange Strecke. Der erste Lauf an diesem Wochenende fand bei trockenem Wetter statt. Der Pole-Setter Christer Jöns hatten einen guten Start. Hingegen war der Start bei Heiko Hammel nicht so gut, er hatte einige Plätze eingebüst. Einen Schubser hatte Mario Dalander von seinem Hintermann bekommen. Zur gleichen Zeit waren sich Shane Williams und Mathias Luger nicht einig, mit der Folge das sich beide berührten und von der Strecke abflogen. Wenige Metern weiter bekam Ivan Vrsinsky von Tim Tews eins aufs Heck, drehte sich und schoß dann in die Leitplanken. Schleuderte zurück auf die Strecke und traf dann noch Mario Koch. Stark havariert blieb das Fahrzeug von Ivan Vrsinsky auf der Strecke liegen. Sofort ging das Safety Car heraus. Zu dieser Zeit führte Christer Jöns vor Alexander Rambow und Andreas Simonsen.


YS

Heiko Hammel war bis auf Platz elf zurückgereicht worden. Thomas Marschall befand sich auf Platz sechs. Christian Bebion hatte einen Platz eingebüst. Sein Teamkollege Mario Dablander hingegen konnte auf Rang acht vorfahren. Auch Wolfgang Klein war fünf Ränge nach hinten gerutscht. Zwischenzeitlich war Shane Williams in die Box gekommen. Der Re-Start erfogle nach fünf Runden und ging zu Gunsten des Führenden aus. Dieser konnte sich dann auch ein wenig absetzen, weil die Konkurrenz hinter ihm sich mächtig behackten. Damian Sawicki war schon bis auf Platz 15 vorgefahren. Einen harten Kampf lieferten sich Philipp Leisen und Alexander Rambow um Position vier. In aller Ruhe hatte sich Mister Markenpokal Alex Plenagl geschnappt und niedergerungen. Wenig später wurde Alex Plenagl dann von Christian Bebion überholt und damit lag er nur noch auf Rang sieben. Von alledem bekam Christer Jöns an der Spitze nichts mit, denn er hatte sich bereits mit 2,4 Sekunden vom Feld abgesetzt.


Nach acht absolvierten Runden hatten sich Philipp Leisen, Thomas Marschall und Christian Bebion an Alxander Rambow herangefahren. In der neunten Runde machte Mister Markenpokal dann kurzen Prozess und ging dann innen an Philipp Leisen und Alexander Rambow vorbei und hatte sich damit auf den letzten Platz auf dem Siegerpodest gefahren. Zwischenzeitlich war Alexander Rambow nach hinten durchgereicht worden und fuhr nur noch auf Platz sieben. Beim nächsten Umlauf hatte Wolfgang Klein beim Anbremsen der Spitzkehre den Bremspunkt verpasst, schoß quer durchs Feld und blieb dann dort zunächst stehen. Danach fuhr er auf Rang 17 weiter. Die Piloten vor und hinter ihm hatten noch Glück, das er sie nicht mit ins Aus nahm. Damian Sawicki auf Platz zwölf fahrend versuchte Runde um Runde weiter nach vorne zu kommen um doch noch ein Wörtchen in der Vizemeisterschaft mitreden zu können.


YS

Unterdessen musste der Schwede Andreas Simonsen den Meister ziehen lassen, der damit Rang zwei einahm. Da sich Philipp Leisen und der Schwede immer wieder behackten, konnte Christian Bebion aufschließen und lauerte nur auf einen Fehler seiner Vordermänner. Bei Heiko Hammel lief es überhaupt nicht, denn er lag auf Platz elf und wurde von Alex Plenagl beschäftigt. Der Tabellenzweite fuhr jetzt in einer anderen Welt, denn er hatte seinen Vorsprung auf 7,6 Sekunden ausgebaut. Mario Dablander hatte in der Schlußphase auf Platz sechs fahrend das Tempo des Quartetts vor ihn nicht mehr mitgehen können und war ein wenig zurückgefallen. Nach vierzehn Runden holte Christer Jöns sich seinen vierten Saisonsieg, gefolgt vom Meister Thomas Marschall und Andreas Simonsen. Christian Bebion und Mario Dablander kamen auf den Plätzen fünf und sechs ins Ziel. Da Damian Sawicki sich bis auf Rang zehn nach vorne gefahren hatte, war die Vizemeisterschaft eigentlich auf Sonntag vertagt worden. Doch im nachhinein hatte Christer Jöns sich doch die Vizemeisterschaft gesichert und zwar dadurch das er einen Zusatzpunkt erhielt, weil er die schnellste Rennrunde gefahren war. Heiko Hammel und Wolfgang Klein sahen die Ziellinie als Elfter und Siebzehnter. Rasmin Rubatto, die einzige Dame hatte vier Ränge gut gemacht und kam auf Platz 20 ins Ziel.


Der Meister Thomas Marschall hat nun 249 Punkte auf seinem Meisterkonto, gefolgt von Christer Jöns mit 206 und Damian Sawicki mit 184 Punkten.

Christer Jöns, Sartorius Team Black Falcon (Sieger): "Diesmal hat der Start gut funktioniert. Auch die ersten Kurven liefen für mich optimal. Dann sah ich, dass es hinter mir gekracht hat und das Safety Car raus musste. Aber auch der Restart bereitete mir keine Probleme. Jetzt bin ich sehr froh, dass ich zumindest die Vizemeisterschaft gewinnen konnte."

Thomas Marschall, Sartorius Team Black Falcon (Zweiter): "Von Platz elf auf Position zwei zu fahren, ist für mich eine tolle Geschichte. Vor allem ist es schön, dass mir das vor meinen Fans gelungen ist. Natürlich habe ich von den Ausfällen vor mir profitiert, aber das Überholmanöver vor der Spitzkehre gegen Simonsen und Rambow war nicht von schlechten Eltern."

Andreas Simonsen, Burgmann Racing powerd by Pole Promotion (Dritter): "Mein Start war perfekt. Luger konnte ich bereits in der ersten Runde überholen. Thomas Marschall allerdings war zu schnell, zumal mir der Grip auf der Vorderachse fehlte. Dennoch bin ich überglücklich, dass ich endlich den lang ersehnten Podestplatz erreicht habe."


Den 16. Lauf nahmen die Fahrerinnen und Fahrer am frühen Sonntagmorgen bei schlechten Witterungsbedingungen in Angriff. Denn gegenüber gestern hatte es einige Stunden zuvor geregnet und es fing immer wieder an zu regnen. Dadurch mussten sie jetzt auch mit Regenreifen hinausgehen. Da die ersten sechs Fahrer des Zieleinlaufs vom gestrigen Tag in umgekehrter Reihenfolge starten, stand diesmal Mario Dablander auf der Pole-Position, gefolgt von seinem Teamkollegen Christian Bebion und Philipp Leisen. Als die Pilotinnen und Piloten in ihrer Einführungsrunde unterwegs waren, stand Mathias Luger mit technischen Problemen noch in der Boxengasse. Nachdem die Lichter der Startampel ausgingen, hatte der Tiroler zwar keinen so guten Start, konnte seine Position aber zunächst verteidigen. Hingegen hatte sein Teamkollege einen Platz eingebüst, denn Philipp Leisen war auf Rang zwei vorgefahren. Es dauerte nicht lange und beim Anbremsen auf die Spitzkehre hatte sich Philipp Leisen auf Rang eins gefahren, gefolgt von Christian Bebion und Mario Dablander. Letzterer hatte damit in einer Runde gleich zwei Ränge eingebüst.


YS

Kurz zuvor waren sich Alexander Rambow und Patryk Pachura nicht ganz einig, mit der Folge, das beide sich berührten und von der Strecke segelten. Dort musste Alexander Rambow das Rennen früher beenden als geplant. Patryk Pachura konnte seine Fahrt weiter fortsetzen. Jasmin Rubatto konnte nicht rechtzeitig bremsen und schubste Roland Botor an. Dieser drehte sich und verlor dadurch einige Plätze. Jetzt kam erst einmal das Safety Car heraus und sammelte das Feld wieder ein. In der Zwischenzeit war Freddy Barth in die Box gekommen. Petr Fulin, der von Rang acht aus ins Rennen gegangen war, hatte durch einen Dreher, verursacht durch einen Schubser von Damian Sawicki Boden verloren und musste sich auf Platz 16 wieder einreihen. Nach der ersten Runde führte Philipp Leisen mit einem Vorsprung von 1,0 Sekunden vor Christian Bebion und Mario Dablander. Heiko Hammel hatte sich schon bis auf Platz vier vorgefahren. Im Verlauf der dritten Runde war Andreas Simonsen in die Box gekommen. Auch Wolfgang Klein hatte vier Ränge gut gemacht und fuhr auf Platz dreizehn.


Der Re-Start erfolgte nach drei Runden und der Führende versuchte sich sofort abzusetzen. Überall im Feld wurden nun harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Ein teaminternes Duell lieferten sich Thomas Marschall und Christer Jöns. Eine Runde später wurden beide immer langsamer. Sie hatten sich zu sehr berührt und einen Reifenschaden zugezogen. Christer Jöns kam nach vier absolvierten Runden in die Box. Zu dieser Zeit hatte sich Wolfgang Klein im Motodrom auf Rang 18 liegend ins Kiesbett eingegraben. Auch für Tim Tews war nach einem Einschlag eingangs der Mercedes-Arena das Rennen bereits gelaufen. Im gesamten Feld ging es drunter und drüber. Überall waren Dreher und Ausrutscher zu sehen. Zwischenzeitlich war auch Thomas Marschall in die box gekommen. Um Rang fünf ging es zwischen Shane Williams und Alex Plenagl zur Sache. Der Südafrikaner konnte sich aber hier behaupten. An der Spitze führte weiterhin Philipp Leisen mit einem Vorsprung von 1,3 Sekunden, gefolgt von Heiko Hammel und Shane Willimans. Der hatte einen Umlauf zuvor Christian Bebion niedergerungen.


Im hinteren Feld wurde Alex Plenagl von Sean Paul Breslin angeschubst, drehte sich und nachdem er wieder auf die Strecke zurück wollte, hätte es beinahe noch eine Kollision mit Damian Sawicki gegeben. Bei Halbzeit des Rennens fuhren die beiden an der Spitze ein einsames Rennen, denn sie hatten einen Vorsprung von über sechs Sekunden. Der Pole-Setter hatte unterdessen in der achten Runde gleich zwei Plätze verloren, da Andreas Pfister und Petr Fulin an ihm vorbeigezogen waren. Damit fuhr er nur noch auf Rang sieben. Sein Teamkollege Christian Bebion auf Rang vier musste nun aufpassen, denn Petr Fulin, der zwischenzeitlich Andreas Pfister niedergerungen hatte, war in direktem Anflug zu ihm. Genauso hart musste Mario Dablander kämpfen, denn der Pole kam Runde um Runde immer näher an ihn heran.


YS

Bei noch fünf zu fahrenden Runden war Christiban Bebion auf Platz vier liegend eingangs Motodrom von der Strecke abgekommen und schlug danach heftigst in die Mauer ein. Unterdessen war Heiko Hammel an den Führenden herangefahren und es dauerte auch nicht lange und dann konnte der Burgmann Racing Pilot Philipp Leisen niederringen. Jetzt brach die Rennleitung drei Runden vor Schluß das Rennen mit der roten Flagge ab, um Christian Bebion, der mit einer Halskrause versehen war, in aller Ruhe ins Medical Center zu bringen. Da nun eine Runde zuvor gewertet wurde, hieß der Sieger nach zehn Runden Philipp Leisen vor Heiko Hammel und Shane Williams. Mario Dablander wurde auf Platz fünf abgewunken. Die einzige Dame im Feld Jasmin Rubatto kam als Elfte ins Ziel. Da man Christer Jöns und Thomas Marschall nach ihrem Boxenstopp wieder hinausgeschickt hatte und sie am Ende des Feldes fuhren, wurden sie noch auf den Rängen zwölf und dreizehn gewertet.


Der Meister Thomas Marschall beendete die Saison 2009 mit 251 Punkten vor Christer Jöns mit 210 und Damian Sawicki mit 192 Punkten.

Philipp Leisen, GAG Racing (Sieger): "Mein Start war sehr gut und die Basis dafür, dass ich Mario Dablander und Christian Bebion überholen konnte. Auch derRestart hinter dem Safety Car funktionierte gut. Danach war es eigentlich ein entspanntes Rennen bis zur letzten Runde. Heiko Hammel kam immer dichter auf und in der Nordkurve ist mir ein Fehler unterlaufen und Heiko ging vorbei. Wenn ich ehrlich bin, hat mich der anschließende Rennabbruch gerettet."

Heiko Hammel, Burgmann Racing powerd by Pole Promotion (Zweiter): "Wenn du von elf auf zwei nach vorne fährst, solltest du eigentlich zufrieden sein. Aber wenn das Rennen nicht vorzeitig abgebrochen worden wäre, hätte ich wohl gewonnen. Denn zu Beginn der Runde, in der dann Rot gezeigt wurde, war ich bereits an Leisen vorbei."

Shane Williams, Burgmann Racing powerd by Pole Promotion (Dritter): "Ich bin sehr, sehr zufrieden. Schließlich musste ich das Rennen nach meinem Unfall gestern aus der elften Startreihe angehen. Der Weg ganz nach vorne war allerdings zu weit."